Ubisoft gibt die Releasedaten ihrer künftige zwei Chronicles-Abenteuer bekannt. Handheld-Spieler dürfen sich dann durch Indien und Russland meucheln.
Der erste Teil der Serie, der im China des 16. Jahrhunderts spielt, steht PS-Vita-Assassinen schon länger zur Verfügung und wurde bezüglich seiner Stealthelemente heiß diskutiert. Die einen liebten es, die anderen hassten es. Das Resultat ist bislang eine 67er-Wertung auf Metacrit. Was das Spiel auf jeden Fall geliefert hat, ist ein komplett anderer Assassin’s-Creed-Ansatz. Man könnte das als Ausschlachten der Serie oder als sehr erfrischende, lohnenswerte Neuerung beschreiben – je nach persönlicher Überzeugung.

Die neuen Teile der als Trilogie beworben Serie erscheinen von nun an im Staccato: Während man sich ab dem 12. Januar durch Indien schnetzeln darf, ist ab dem 9. Februar schon Russland an der Reihe. Im ersteren begegnet man als Assassine Arbaaz Mir neben typischen Templerschergen einem Konflikt des heimischen Sikh-Imperiums mit der britschen East Indian Company. Im russischen Ableger geht es mit Nikolai Orelov durch die Wirren des Ersten Weltkrieges und die russische Oktoberrevolution. Hier wartet gleich ein ganzer Reigen möglicher Persönlichkeiten in Characterschattierungen jeglicher Fasson: Zar Nikolaus II., Wladimir Iljitsch Lenin, die mythische Prinzessin Anastasia und Leo Trotzki, um nur einige zu nennen. Vor allem letzteres ist eigentlich auch ein Szenario, das hoffentlich auch seinen Weg auf die „große“ Assassin’s-Creed-Leinwand findet, oder?

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