Jahrelang zierte der begabte argentinische Fußballfloh unsere FIFA-Cover. Doch ab FIFA 2017 könnte damit Schluss sein.
Das kam unerwartet. Schließlich ist Lionel Messi, der Mann mit der Torgarantie und der Lizenz für den Ballon d’Or, das strahlende Aushängeschild von Electronic Arts. Insbesondere, weil FIFAs Genre-Konkurrent Pro Evolution Soccer, sich auch mal gerne mit Messis ebenso strahlenden Widerpart Cristiano Ronaldo geschmückt hat.

Aber sollten die Angaben des renommierten, französischen Fußballblattes L’Equipe ins Schwarze treffen, könnte der amerikanische Softwaregigant mit einem Starspielerwechsel auf dem Cover frischen Wind in die Serie bringen. Zwar ist noch nicht ganz ausgeschlossen, dass Messi einen neuen Vertrag erhält, doch evaluiert EA nach Angaben des Fachblattes derzeit aktiv mögliche Alternativen. Gerüchten zufolge dürften neu aufgestiegene Topstars wie Madrids James Rodríguez derzeit oben auf der Cover-Favoritenliste stehen.

Vielleicht wird es ja auch mal etwas mit einem deutschen Star auf internationaler FIFA-Bühne. Schließlich machen Spieler wie Toni Kroos, Thomas Müller oder Mezut Özil schon seit Längerem international von sich reden. Zwar war z.B. Özil schon als 2011er Cover zu sehen, jedoch nur in Deutschland. Electronic Arts behält sich nämlich vor, neben dem in allen Ländern abgedruckten Vertragsstar – seit 2013 eben Messi – für die regionalen Ländermärkte dort bekannte, nationale Spieler als Zugpferde zu publizieren. So wurde in Österreich schon mehrfach David Alaba die Ehre zuteil und in Japans 2016er Edition ist neben Messi Dortmunds Shinji Kagawa zu finden.

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