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Junge gibt für FIFA 16 Mikrotransaktionen 8000 Dollar aus

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© Deep Silver

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Es lässt sich nicht abstreiten: Wenn man online einen Betrag zahlt fällt einem das oft leichter als wenn man tatsächlich in die Geldbörse greifen muss. Gerade bei Kleinstbeträgen hat man oft noch weniger Skrupel. Auf dieser Idee basiert vermutlich auch die Möglichkeit der Mikrotransaktionen, die in vielen modernen Games eingesetzt werden, so auch beispielsweise im Ultimate Team Modus von FIFA 16.

In Kanada hat nun ein junger FIFA Spieler insgesamt 8000 kanadische Dollar mit diesen Mikrotransaktionen verbraten, was immerhin noch etwas über 5000 Euro entspricht. Das Problem: Das Ganze lief über die Kreditkarte seines Vaters ab, deren Daten der Junge eigentlich nur in Notfällen einsetzen sollte. Am 23. Dezember kam dann in Form der Kreditkartenabrechnung ein unangenehmes Weihnachtsgeschenk ins Haus geflattert. Vermutlich haben sich alle weiteren Weihnachtsgeschenke fürs Erste erledigt…

Sowohl Vater als auch Sohn beteuerten zwar, nichts davon gewusst zu haben, dass die freigeschalteten Objekte in FIFA Geld kosteten, doch die Rechnung bleibt dem Mann wohl trotzdem nicht erspart. Tatsächlich existieren einige Schutzmechanismen, die Eltern verwenden können, um solche Käufe durch ihre Kinder zu verhindern. Auch wird man beim Kauf noch einmal darauf hingewiesen, mit welchem Betrag das Konto belastet wird, so dass die Unwissenheit für einen Teenager im Alter von 17 Jahren unglaubwürdig erscheint.

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