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Civilization à la Elder Scrolls

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Firaxis und 2K kündigen den neuen Historienteil der Serie an. Strategen dürfen sich auf das Rundenstrategiefest noch in diesem Jahr freuen – und auf einige Neuerungen stoßen.

Da hauen 2K und Firaxis aber mächtig einen raus! Reichlich spontan wird gleich ein komplettes Service an Informationen geliefert – ein festgeschnürtes Infopaket, fertig für den Strategiegourmet zum Dinieren. Und zum drauf freuen. Mitgeliefert werden ein tragender, episch-positiver Trailer auf Deutsch, erste Screenshots, Neuigkeiten zur Gameplaymechanik, Infos zu Verkaufsversionen und natürlich der Releasetermin (21. Oktober diesen Jahres).

https://www.youtube.com/watch?v=mmUDbdI6KYo

Kenner des Evergreens Civ V dürften sich anhand der Screenshots erst einmal die Augen reiben. Denn die auf neuer Grafikengine basierende Darstellung von Civ VI fällt ziemlich comichaft aus. Das soll allerdings laut Entwickler Firaxis helfen, neue Spielmechaniken und Gebäude besser zu unterscheiden. Insbesondere bei wachsenden Städten soll das helfen. Letztere bleiben nicht mehr spielerisch an nur ein einziges Feld gebunden, sondern wachsen – inklusvive Spezialisierungsmöglichkeiten der neuen Viertel (Forschung, Militär etc.).

Asiatische Reiche erinnern in diesem Stil ein bisschen an Mists of Pandaria aus WoW.

Weiterhin modifiziert wird das Forschungssystem, dass Elder-Scrolls-lastig ausfällt. Soll heißen: Je mehr in einem Bereich gemacht wird, desto schneller wird geforscht. Wer zahlreiche Felder nahe den Bergen besitzt, wird schneller die Terassenbewässerung erlernen, als die Spieler, die lieber mehr Metallbau betreiben. Ähnlich fällt es mit Militärtechniken aus. Je mehr Infanterie man besitzt, desto schneller wird man bessere Schilde aus Eisen schmieden können. Weitere Areale für Neuerungen sollen die Diplomatie sein, bei der der Zeitgeist widergespiegelt werden soll (die UNO und ein Keulen schwingender Stamm aus der Kupferzeit sind in ihren Möglichkeiten dann doch verschieden), sowie das Armeesystem, das Einheiten kombinieren lassen soll. Das soll die Einheitenmassen aus Civ V eindämmen und trotzdem den Einheitenstapeln aus Civ IV vorbeugen.

Unübersichtlicher als aus Civ V ist der Stil jedenfalls nicht. Vielleicht, weil auch die Straßen dezenter gestaltet sind.

Civ VI wird im Oktober im Übrigen in zwei Varianten in unsere Laderegale kommen: Als Standard- (60€) sowie Deluxeedition (80€). Wobei hier die Unterschiede noch nicht klar sind. Aber das soll uns egal sein. Denn bis Oktober ist es nicht mehr weit. Da werden die Infos schon bald wieder vorbei flattern – oder wie jetzt paketweise auf uns einprasseln.

 

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