Sega startet in das zweite Quartal des Jahres mit einem Paukenschlag.
Nachdem sich Sega seit dem Sega Dreamcast aus dem Konsolen-Hardware-Markt herausgezogen hat, erschüttert eine neue Ankündigung die Fan-Gemeinschaft: Sega arbeitet an einer neuen Konsole.

Der japanische Hersteller brachte am 20. Oktober 1985 in seinem Heimatland das SG-1000 Mark III auf den Markt, das in Amerika und Europa, im leich verändertem Design, als Sega Master System bekannt wurde.
Seit diesem Zeitpunkt begann der große Konsolenkrieg zwischen Nintendo und Sega, den, wie allgemein bekannt, Nintendo gewonnen hat.
Nachdem die Sega Saturn-Konsole nicht den erwünschten Erfolg erbrachte, schickte das Unternehmen noch die Dreamcast ins Rennen, die mit Internet-Zugang und VMU (Visual Memory) neue Sphären erreichen wollte.
Leider konnte sich auch diese Konsole nicht gegen Nintendo, Sony und Microsoft durchsetzen, so dass sich Sega im Frühjahr 2001 aus dem Hardware-Geschäft zurück um nur noch Spiele für andere Systeme herzustellen.
Jetzt, 25 Jahre später, kündigte der COO an, dass das Hardware-Geschäft wieder aufgenommen würde:
„Der Erfolg der neuen/alten Konsolen von Atari und Matell (7800+ und Intellivision Sprint, a. d. R.), hat und dazu inspiriert, auch unseren Konsolen eine neue Chance zu geben“, so der COO.
Die neue Konsole wird Sega Omni-Play System heißen, und alle Spiele, vom Master System bis hin zum Saturn, abspielen können. Warum die Dreamcast nicht berücksichtigt wird, ist unklar.
Des weiteren können alle Controller von früher an die neue Konsole angeschlossen werden, also ist einem echten Retro-Feeling nichts entgegen zu setzen.
Doch, warum eine neue Konsole für alte Spiele? Die Antwort ist klar, aber auch die Überraschung an sich:
Alle Spiele können, neben der gewohnten Grafik ihrer Zeit, auch in hochauflösender neuen Optik gedaddelt werden!
Ja, richtig gelesen – sämtliche Games können in einer von Sega selbst entwickelten Enigne hochgerechnet werden, so dass man Perlen, wie Hang-On oder Space Harrier in einer grafischen Qualität spielen kann, die der aktuellen Unreal Engine entsprechen soll.


Selbst Saturn-Spiele werden noch einer „Schönheits-OP“ unterzogen.
Möglich macht das eine Funktion, die die Spiele zuerst in den internen Speicher lädt und dann per KI und der Sega-eigenen Enigine zu neuem Glanz verhilft. Dies ist natürlich optional. So kann jeder Fan für sich selber entscheiden, ob er seine Games wie früher spielen möchte, oder in aktueller Grafikpracht.
Damit das Spielgefühl sich auf die Eingabe erweitert, wird auch ein neuer Controller als Zubehör angeboten: der Sega Wireless Pro Controller, der, neben dem in der Grundausstattung enthaltenen Joyoad, zu kaufen sein wird.

Neben dem „normalen“ Digital-Steuerkreuz und den bekannten Buttons, wird dieses Joyoad auch einen Analogstick besitzen, und so wie es aussieht, auch in interaktives Touchpad haben.
Die Konnektivität erfolgt über einen USB-Dongel, wahrscheinlich per Bluetooth.
Auf dem veröffentlichten Bild sieht man, dass der Controller anscheinend ziemlich groß sein wird – sein Zubehör bekommt eine eigene Schachtel spendiert. Wie eingabefreundlich dieses Pad sein wird, kann nur die Zukunft zeigen.
Wann die neue Sega-Konsole kommen wird und zu welchem Preis, steht noch nicht fest, es wird aber erwartet, dass das Weihnachtsgeschäft 2027 angestrebt wird.
Zum Schluss noch eine Frage: werden nur alte Games spiellbar sein, werden alte Cartridges, CDS oder GD’s neu aufgelegt, oder wird es eine ganz neue Generation von Sega-Spielen geben?
Die Zukunft wird es zeigen.



















